Claudia Jäschke

Das schamanische Weltbild

Alles was existiert, ist beseelt und energetisch miteinander verbunden. Jeder Mensch ist ein Individuum, aber auch zugleich Teil eines großen Ganzen. Wie eine Welle im Ozean oder ein Tropfen Wasser in einem Fluss.

Die meisten Religionen sind sich einig, dass ganz am Anfang die Einheit herrscht. Diese Einheit ist reines Bewusstsein. Es ist einfach: Kein Tun, kein Wollen. Während einer Meditation lässt sich dieses Gefühl, und damit unser wahres Selbst erfahren.

Aus dieser Einheit entsteht die Dualität und Bewusstsein wird zur Schöpfung. Diese höchste Dualität ist unter vielen Namen bekannt: Große Göttin und Großer Gott, Yin und Yang, Mann und Frau, Tag und Nacht, Sonne und Mond. Es bedeutet nicht die Einteilung in gut und schlecht, denn das eine ist immer im anderen enthalten und es gibt nicht das Eine ohne das Andere.

Das Zusammenspiel beider Pole im Laufe der natürlichen Rhythmen sorgt für Harmonie. Leider haben wir diese natürlichen Rhythmen (Tag und Nacht, Mondzyklus, Jahreskreis) "verlernt". Sie wurden in den monotheistischen, patriarchalen Religionen entweder nur teilweise, oder gar nicht integriert, bzw. durch die Industrialisierung "abgeschafft".

Der westliche, bzw. europäische Mensch hat diesen inneren Wunsch nach Einheit und Harmonie aber nicht vergessen und suchte in anderen, meist östlichen Religionen und Systemen nach Erfüllung dieses Wunsches.

Schamanismus hat absolut nichts mit Voodoo oder schwarzer Magie zu tun!

Schamanische Rituale sind weiße Magie, immer in liebevoller, respektvoller Zusammenarbeit mit Lichtwesen wie Engel, Krafttiere, Göttinnen oder Götter. Wichtig ist die emotionale Beteiligung desjenigen, der ein Ritual ausführt. Diese emotionale Beteiligung hilft den Lichtwesen, negative Lebensumstände im Sinne des Lebensplans in Passende umzuwandeln.

Eigenverantwortung, Bewusstsein und Liebe kennzeichnen den Weg der Großen Göttin.