Claudia Jäschke

Was ist Lebensenergie?

Es ist die Kraft, die uns am Leben und in Bewegung hält. Wir nehmen sie auf über die Nahrung, die Atmung und über unseren feinstofflichen Körper. Jede Kultur kennt sie unter verschiedenen Namen: Prana in Indien, Ki in Japan, Chi in China.

Der Mensch ist mehr als sein fühl- und sichtbarer physischer Körper. Jeder kennt Momente, ich denen sich eine innere Stimme meldet, oder das Bauchgefühl. Oder jede Art von überraschenden Zufällen, die sich bei genauerem Hinsehen als wenig überraschend, dafür umso hilfreicher erweisen.

Energie muss fließen, damit sie gleichmäßig verteilt wird, und alle Bereiche des Organismus versorgt werden. Zu diesem Zweck dienen die Energiebahnen oder -kanäle (Nadis) im Körper, und die Haupt-Energiezentren (Chakren) entlang der Wirbelsäule. Als Neugeborene sind wir energetisch in Topform. Alle Energiekanäle sind frei, die Chakren arbeiten einwandfrei. Mit zunehmendem Alter, und damit verbundenen, negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnissen, wird dieser Energiefluss mehr oder weniger stark blockiert. Der Körper speichert Erlebnisse in Form von Bildern und Gefühlen, und er vergisst nichts!

Gedanken und Gefühle sind Formen von Energie. Emotionen sind Handlungsenergien. Wenn Gefühle abgelehnt oder unterdrückt werden, sind wir nicht mehr in der Lage, angemessen auf Situationen und Menschen zu reagieren. Stattdessen werden wir immer wieder in Situationen, oder an Menschen geraten, die eben diese verdrängten Gefühle wieder in Erinnerung rufen, bis wir sie, als zu uns gehörig, akzeptieren. Aggression und Wut, zum Beispiel.

"Du hast immer die Wahl, und wenn es nur die Wahl der inneren Einstellung ist."